Das letzte Mal war ich als Kleinkind auf Amrum. An die Reise selbst habe ich kaum Erinnerungen. Umso neugieriger bin ich, die Insel nach all den Jahren wiederzuentdecken – diesmal mit meiner eigenen Kamera und dem Wunsch, einfach ein paar Tage rauszukommen.
Für eine Woche wird Norddorf mein Zuhause. Von hier aus möchte ich Amrum ganz gemütlich erkunden, ohne festen Zeitplan und ohne jeden Tag etwas Besonderes erleben zu müssen.
Ich freue mich auf lange Spaziergänge am Kniepsand, den Wind im Gesicht, das Rauschen der Nordsee und diese besondere Weite, die einen den Alltag schnell vergessen lässt. Dazwischen kleine Wege durch die Dünen, friesische Häuser, gemütliche Einkehrmöglichkeiten und hoffentlich das eine oder andere schöne Licht für meine Fotos.
Vielleicht ist es gerade dieser Gedanke, der die Reise für mich besonders macht: Ich kehre an einen Ort zurück, den ich eigentlich gar nicht kenne. Keine wirklichen Erinnerungen, keine festen Erwartungen – nur die Neugier darauf, was mich erwartet.
Eine Woche Amrum. Zeit zum Durchatmen, Fotografieren und Treibenlassen. Und vielleicht das schöne Gefühl, ein kleines Stück der eigenen Vergangenheit ganz neu kennenzulernen.





















































