Die Reiserestriktionen innerhalb von Europa werden Stück für Stück aufgehoben, somit ergibt sich die Chance endlich wieder ins Ausland zu reisen. Italien wurde von der Pandemie sehr hart getroffen, hat sich aber in die „Normalität“ zurückgekämpft.

Sardinien hat aufgrund seiner Insellage den enormen Vorteil, dass es mitten in unserem Urlaub einer weißen Zone erklärt werden könnte, was dazu führt, dass man nur noch eine Maske tragen muss, aber ansonsten keinerlei Einschränkungen im alltäglichen Leben in Kauf nehmen muss.

Ankunft

Mit Lufthansa ging es von Frankfurt nach Cagliari in knapp zwei Stunden, die frühe Ankunft ermöglichte nach dem Abholen des Mietwagens einen Abstecher in die Hauptstadt der Insel.

Frei Schnauze gingen wir zu viert einfach querbeet durch die Straßen, Gassen und über die vielen Treppen der Hafenstadt. Stets getrieben das Unglaubliche wahr werden zu lassen und nach über einem halben Jahr endlich wieder in einem Restaurant zu sitzen. Der Traum wurde wahr, die Verköstigungspause mit einem Negroni gefeiert und die kleine Karte des Bistrot ausgiebig durchbestellt. Auf Empfehlung des Hauses entschieden wir uns für einen sardischen Cheesecake (Ziegenkäse umbacken mit Teig und mit Honig und Orangensirup beträufelt). Danach stand der weiteren Erkundung der weitläufigen und dennoch überschaubaren Innenstadt nichts mehr im Wege.

Im Süden – Tag 2

Reiseroute: Isola San Pietro & Sant’Antioco

Ohne wirklich auf Abfahrtszeiten zu achten sind wir auf das Geradewohl zu den Fähranlegern zur Isola San Pietro, die im Volksmund als Tunfischinsel bekannt ist, gefahren. Die Fähre ist notwendig, da es im Gegensatz zur Nachbarinsel Sant’Antioco keine Landverbindung gibt.

Ich nehme mal vorweg, dass die Preise eventuell gewürfelt sind oder von Faktoren abhängen, die nicht wirklich offensichtlich sind.

  • Hinfahrt 22,50 € (2 Erwachsene, 1 Fiat 500X)
  • Rückfahrt 18,50 € (2 Erwachsene, 1 Fiat 500X)

Die Salinenbecken und das seichte Wasser im Süden der Insel bergen wunderbare Refugien für Flamingos auf der Durchreise.

Im Süden – Tag 3

Reiseroute: Giara di Gesturi – Nuraghe Su Nuraxi – San Sperate

Ein wenig später als geplant ging es auf die 90 Kilometer Fahrt in Richtung der Giara di Gesturi, gelohnt hat sich es sich auf jeden Fall. Das markante Hochplateau mitten im sardinischen Süden ist ein geschützter Naturpark mit angenehmen Ausmaßen (43qm²) auf 550 Meter. Durch den Basalt und Lehm bildet sich bei den Regenfälle im späten Herbst und Winter ein Wasserreservoir, dass nicht ablaufen kann und damit ein natürliches Marschland mit bewachsenen Wasserflächen bildet.
Die Wasserflächen sind Spielplatz und Trinkstätte für die wilden Pferde (Cavallini della Giara), die hier oben eine geschützte Heimat gefunden haben. Umringt und durchmischt mit Kuh- und Ziegenherden kann man die Pferde in aller Ruhe beobachten.
Das Hochplateau wird überzogen mit Korkeichen und niedrigen Büschen, die den vielen Ziegen Schatten und Schutz gönnen. Es hat schon fast etwas gespenstisches, wenn man die Glocken der capra hört, aber aufgrund der dichten Pflanzen die zugehörigen Tiere nicht sieht.
Auch auf dem altiplano befinden sich Nuraghen, die Turmbauten der früheren Kultur auf Sardinien. Wie immer in der Siedlungsgeschichte der Menschheit haben die Plätze der Bauten verschiedene wirtschaftliche und defensive Vorteile. So überblickt man zum Beispiel ganz vorzüglich die Ebene unterhalb der Giara.

Nach dem Wandern und dem Bestaunen der Tiere ging es erst einmal zu einem überteuerten Mittagessen in der Nähe von Barumini und dem nächsten Ziel der Nuraghe Su Nuraxi, einem besonders großen und gut erhaltenen Bauwerk der Bonnanaro-Kultur. Vom unfreundlichen Service und den Preisen demotiviert haben wir es in der prallen Mittagssonne ausgelassen das Bauwerk und die Ruinen drumherum von innen zu begutachten. Glücklicherweise war die Drohne dabei und konnte das Bauwerk einmal überfliegen.

Der letzte Stop in San Sperate war dann ein Schnelldurchlauf durch die Murals der Stadt und auch der Klanggarten hatte pandemiebedingt noch geschlossen.

Zur Aufhellung der müden Stimmung ging es dann in die Schinkenabteilung eines Supermarktes.

Im Süden – Tag 4

Reiseroute: Tempel von Antas – Capo Pecora – Strände von Portidexxu – Porto Flavia

Kultur rund um die Uhr! Man kann im Südwesten von Sardinien gefühlt alle 4 Kilometer ein Nuraghendorf besichtigen, allerdings kommen dadurch die anderen Kulturen / Invasoren / Besiedler ein wenig zu kurz. Kann vielleicht an dem Autonomiestreben der Sarden liegen, dass sie sich eher auf die ursprünglichste Zivilisation beziehen, aber nach 4.000 Jahren dürfte der hauseigene melting pot vollständig durchgezogen sein.

Umso erfreuter war ich, dass es heute auf die Spuren zweier anderer Völker ging, die zumindest den Mittelmeerraum in ihrer Glanzzeit beherrscht und geprägt haben. Der Tempel von Antas in einem wunderschönen Tal der Ruhe gelegen, ist eigentlich punischen Ursprungs und erlebt hier bereits einen kulturellen Höhepunkt. Und was machen Römer gerne, nachdem sie einen Feind in drei Kriegen und nach einer Staatskrise, ausgelöst durch Elefanten in den Alpen, geschlagen haben? Ja, sie überbauen sein Andenken und weihen den Tempel ihrem Multigötteruniversum.

Wie auch immer es letzten Endes war, der Anblick der Tempelruine in dem grünen Tal erweckte einen Atem der Geschichte, der einen in den Bann nimmt.

Man kann vom Tempel aus noch ca. 1 Kilometer weiterwandern zu einem römischen Steinbruch machen, der unter anderem Quelle für den Wiederaufbau des Tempels war. Nicht weit entfernt und auch gut ausgeschildert ist die grotte su mannau, die allerdings an unserem Besuchstag geschlossen war.

Raus aus der brütenden Hitze und ab an den nächsten Punkt des heutigen Tages, das Capo Pecora. Pecora ist eine Bezeichnung, die hier auf Sardinien wohl eine bestimmt Schafs- oder Ziegenrasse tituliert, so ganz bin ich noch nicht durchgestiegen. Zumal mein italienischer Wortschatz zwar umfangreich ist, sich aber ganz offenbar nur auf Essen bezieht.

Das Capo ist eine halbmondförmige Bucht mit einem Kiesel- und Steinstrand sowie zwei Landzungen, die sich ins Meer strecken. Man kann es ideal über eine Straße erreichen, sollte aber Kurvenfahrten mögen. Man erreicht einen wunderschönen Flecken Erde, der glücklicherweise nahezu menschenleer war.

Die Wasserfläche eignet sich nur bedingt zum Baden und ein Schutz für die Füße ist obligatorisch. Freunde von Harpunen, Angeln oder Speeren werden hier aber sicherlich sehr glücklich.

Ab zum Mittagessen nach Portixeddu in das Ristorante Bar L’Ancora, das Restaurant in dem sich offenbar jeder kennt. Nur wir waren fremd wurden aber gut empfangen. Das Seafood war ausserordentlich gut und preislich vollkommen in Reihe.

Nach dem Mittagessen war mal wieder geistige und kulturelle Siesta angebracht, die Strände von Portixeddu liessen wir links liegen, da eh nichts los war und wandten uns dem Kunstwerk italienischer Ingenieure zu; Porto Flavia.

LSS, long story short, der Weg dorthin war schön und hatte viele tolle Ausblicke bereit für den geneigten Betrachter, aber die 10 Euro Eintritt pro Person haben wir uns gespart, wohl auch beflügelt vom Unmut in den Gesichtern der Angestellten.

Letztlich blieb dann die Heimfahrt und die Lust nach einem Eis. In Gonessa wurde der Wunsch nach Gelati erfüllt, danach wurde für den kommenden Tag gepackt und entspannt.

Transit – Tag 5

Reiseroute: Tharros – Sinis Halbinsel – Bosa

Heute stand der Übergang von Süden nach Norden an, auf einer Insel mit fast 290 Kilometern in der Nord-Süd-Ausrichtung und einem eher ländlichen Straßensystem durchaus eine längere Tour.

Die längere Teiletappe führte uns auf die Halbinsel Sinis, die westlich von Oristano liegt. Dort befinden sich nicht nur viele ittiturismo sondern auch die Ruinen altertümlicher Siedlungsgeschichte. Tharros wurde gegründet von Nuraghern, von den Phöniziern zur Stadt ausgebaut und von den Puniern und Römern übernommen. Zwischen 827 und 1070 n. Chr. war sie Hauptstadt des Judikats Arborea. Von dem Judikat profitieren wir übrigens heute noch, die größte Firma im Bereich Milchverarbeitung und Produktion von Milchprodukten heißt heute so.

Die Ausgrabung ließen wir tatsächlich links liegen und wandten uns dem Torre San Giovanni di Sinis zu, der Turm aus dem frühen 17. Jahrhundert bildete mit seinem Gegenstück auf dem Cap San Marco eine Schmugglerwacht ein, positiver Nebeneffekt, die Grabräuber auf der Gelände des antiken Tharros verschwanden auch.

Der Weg auf die Landzunge ist einfach und bietet immer wieder schöne Ausblicke, in meinen Augen lohnt sich Leuchtturm auf der Spitze nicht, aber man kann ja auch den Weg genießen.

Nach einem Mittagessen führte uns der Weg weiter über die Sinishalbinsel und ihre schöne Landschaft hin nach Bosa. Einem Städtchen, dass in der Vereinigung I borghi più belli d’Italia mit anderen schönen Orten in Italien organisiert ist und dafür noch nicht mal lügen muss. Die Gassen der Altstadt sind sehr malerisch und vor allem sauber. Es ist viel Grünzeug an den bunten Wänden gepflanzt. Entlang des Tremo kann man die jeweilig gegenüberliegende Seite des Ufers betrachten. Mir gefielen die alten Gerberhäuser mit ihrem rustikalem Chic ein wenig mehr also die auf Hochglanz polierten Herrenhäuser der anderen Flussseite.
Den besten Blick auf die bunten Häuser unterhalb des Il Castello di Malaspina erhält man von der Bergstraße auf der gegenüberliegenden Seite. Der Randstreifen ist hier breit genug um kurz anzuhalten und das Panorama zu fotografieren.

Ausruhen – Tag 6

Nach den vielen Kilometern, die wir bereits auf der Straße verbracht haben, streikte heute der Fahrer. Zwei Ziele zählte unsere Liste für heute ausschließlich. Es ging erst zum Spiaggia Tinnari und danach zum Mittagessen nach Costa Paradiso, einer Feriendorfanalage wie die Siedlung „Sonnenschein“ aus den Flodders.

Der Spiaggia Tinnari ist mit dem Auto über teils Privatstraßen teils gut zu erreichen. Die letzten ca. 1,8 Kilometer muss man über Geröll und steile Wege absteigen, ganz am Ende lädt die Küstenlinie zu einer kleinen Kletterpartie ein. Belohnt wird man dafür mit einem wunderschönen Kieselstrand, der in keinster Weise überlaufen oder großartig frequentiert wird. Wir hatten ihn sogar eine Zeitlang ganz für uns alleine. Der Aufstieg in der Mittagshitze war dann ganz erträglich, man sollte aber unbedingt Wasser im Auto haben.

Zum Mittagessen ging es nach Costa Paradiso, das wohl so einer Art Feriendorf mit Eingangsschranke ist. Dort jedenfalls fanden wir im Restaurant „Da Comita“ endlich auch eine Pizzakarte für die Mittagszeit.

Danach klingt der Tag einfach aus, mit Büchern, Hörbüchern und einer Waschmaschine voll Wäsche.

Ab in den Osten – Tag 7

Reiseroute: Isola Maddalena – Isola Caprera

„Früh aufstehen“ war heute die Devise, wollten wir doch viel vom Tag auf den beiden Inseln verbringen. Die Fähre startet in Palau und bringt die Passagiere in ca. 15 Minuten auf die größte Insel des nordöstlichen Inselarchipels. Die größte Stadt gleichen Namens haben wir ohne zu Zögern hinter uns gelassen und sind die Küstenpanoramastraße einmal rund um die Insel gefahren. Unzählige Parkbuchten und Haltemöglichkeiten laden dazu ein, langsam über die Insel hinfortzugleiten.

Und es lohnt sich wirklich, denn die Buchten ändern ständig ihre Optik, das Gestein verändert sich, die Farben sowieso. Endziel auf der Isolo Maddalena war der Capocchia d’ù purpu, ein Küstenabschnitt, der mit dem Auto über holprige Straßen bestens zu erreichen ist. Man kann zwischenzeitlich vermuten, dass man in Schweden ist, die Ähnlichkeit mit den Schären ist nicht zu verleugnen. Durch Zufall lernten zwei supernette Camper kennen, die sich mit ihrem Van einen Traum erfüllen und einfach reisen. (Smiljka & Dario / Vanchapter). Mit tollen Eindrücken, Inspirationen und Empfehlungen machten wir uns dann vom Hunger getrieben in Richtung der Nachbarinsel Isola Caprera auf, eigentlich auch um der Empfehlung einer Bloggerin zu folgen und ein Mittagessen mit Paninis zu verbringen. Leider hatte diese Option geschlossen, so dass wir uns im Richthofenstyle auf den Barone Rosso und wurden nicht enttäuscht. Unser Querschnitt in den Paninis war durchweg gut und die frittierten Aubeginen, die wir so aus Spaß bestellt haben, waren einfach unglaublich lecker.

Die ganze Tour war immer wieder unterbrochen von ruhigen Minuten am Strand mit Buch und ohne Schatten.

Nach über 7 Stunden auf den Inseln sollte es mit einem Schlenker über Arzachena zurückgehen, da die Kirche in exponierter Lage den Aufstieg durch bunte Treppenstufen erleichtern sollte. Nur war einfach nichts mehr bunt und wir auch nicht die einzigen enttäuschten Farbenthusiasten.

Ab in den Osten – Tag 8

Reiseroute: Alghero – Grotta di Nettuno

Entspannt ging es am Morgen in die kleine Stadt Alghero um dort von Linda & Erich beim Bummeln durch die Gassen geführt zu werden. Für eine mittelgroße Stadt und die Uhrzeit war es sehr geschäftig und lebhaft und lies erahnen, welches Treiben sich abspielt, wenn das Leben zur völligen Normalität zurückkehrt.
Die verwinkelten Gassen waren zum einen hübsch anzusehen, boten hinter jeder Ecke etwas zu entdecken, aber am Allerwichtigsten war, dass sie einfach Schutz vor der brütenden Sonne boten.

Am Hafen wurden wir dann von einer deutschlernenden Schulklasse interviewt, die uns getrieben von ihrer motivierten Lehrerin ein paar Fragen stellen. Völkersverständig … check!

Für den Nachmittag hatten wir einen Timeslot in der Grotta di Nettuno gebucht. Die Grotte ist eine großdimensionierte Tropfsteinhöhle mit einem seltenen Salzwassersee. Man kann gemütlich mit dem Boot dorthin gelangen oder Geld sparen und 654 Stufen nach unten und danach wieder rauf steigen. Es ist definitiv schweißtreiben, aber die Aussichten bei Auf- und Abstieg sind nicht zu verachten.

Innerhalb der Höhle war es angenehm kühl, atemberaubend und beeindruckend.

Elefanten und die Suche nach einem Restaurant – Tag 9

Mit der Aussicht auf einen verregneten Tag wurde wohlweislich kein Strand und keine große Außenaktivität geplant.

Reise ins Gebirge – Tag 10

Reiseroute: Olbia – Porto Istano- Capo Coda Cavallo – Monte Nieddu – Urzulei

Abenteuer Tours – Tag 11

Reiseroute: Wanderung im Supramonte Urzulei

Die Wanderung begann so wunderschön, wie sie negativ beendet wurde. Der leichte Anstieg und die Landschaft luden zum Frohlocken ein, allerlei schreckhafte und zutrauliche Tiere teilten sich mit uns den Weg. Der Blick auf die verschiedenen Gipfel des Supramonte war atemberaubend.

Atemberaubend war dann auch der Abstieg, das Wetter schlug um, es goß in Strömen, Donner und Blitz bildeten die musikalische Untermalung. Zu allem Überfluss war dann auch einfach der Weg nicht mehr zu erkennen und es ging durch dornige Büsche und glatte Steine hinunter. Irgendwann war dann wieder ein Weg zu erkennen und das Auto am Parkplatz in der Pampa rückte in erreichbare Nähe.

Kunst auf Wände – Tag 12

Reiseroute: Orgosolo – Cala Gonone

Das Bergdorf Orgosolo war früher dafür bekannt, dass die Einwohner gerne reiche Personen entführten und dann geschützt durch die unwegsamen Wege die Opfer bei sich versteckten. Es gibt darüber auch einen Schwarzweißfilm, der einem immer wieder auf Plakaten in dem Ort begegnet.
Mittlerweile ist der eher dafür bekannt, dass die Hauswände über und über mit Murales bedeckt sind. Diese Malereien an den Hauswänden, die ursprünglich aus Mexiko stammen, haben sehr unterschiedliche Motive und Ursprünge. Zumeist sind sie aber sozialkritisch und nehmen Bezug auf aktuelle und aktuell gewesene Tagesgeschehen.

Getoppt wurde diese interessante Stadtbegehung der anderen Art nur vom anschließenden Mittagessen. Es fehlte uns in der Reisespeisefolge noch das typische porceddu arosto, das es eigentlich überall auf Sardinien geben sollen und vor allem im Landesinneren, wir haben kein einziges Mal auf irgendeiner Karte gesehen hatten.
Mit verinnender Aufenthaltszeit wurde die Suche danach immer etwas angespannter und hat in den letzten Tagen definitiv die Restaurantsuche bestimmt. Ein Ende fand die Suche im Ristorante Camping Supramonte, schon auf dem Parkplatz wusste mein Grillerherz, dass ich hier richtig bin. Es roch nach offenem Holzfeuer und gegrilltem Schwein. Ein super freundlicher Service servierte uns das leckere lokale Menü und nahm mir dann beim Essen des Spanferkels das Besteck weg.

Bootstour – Tag 13

Reiseroute: Cala Gonone – Golf von Orosei

Allgemeine Gedanken

Autofahren auf Sardinien

Es wird häufig beschrieben wie schlecht die Straßen hier wären, ganz offenbar waren die Autoren dieser Zeilen weder in Bulgarien noch in Irland. Autofahren ist hier eigentlich ganz angenehm, wenn nicht die Sarden wären. Mit ihrer Kurzsichtigkeit und der damit verbundenen Nähe zum Vordermann bringen sie mich regelmäßig auf die Palme. Glücklicherweise gibt es immer wieder Parkbuchten, die zum Verweilen und zum Passieren der anderen Autofahrer einladen.

Düfte

Sardinien riecht und es riecht fantastisch. Sobald man die Städte verlässt und sich auf Wanderungen begibt riecht man diese bunte und aufregende Mischung aus Oleander, Rosmarin, Minze, Thymian und vielen anderen Kräutern. Besonders intensiv wird es um die Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht.

Coperto

Ich würde nie diesen Unsinn verstehen, wofür gibt es diese Gebühr überhaupt? Für sauberes Besteck und Geschirr?