Vorüberlegungen

Vom anfänglichen GAS (Gear Acquisition Syndrome) habe ich mich zu meinem Glück wieder verabschiedet.

Es hat auch keinen Sinn ergeben, wenn man sich für ein schlankes und leichtes System, wie das MFT-System eines ist, entscheidet nur um dann den Rucksack wieder mit allerlei Kram und unnötiger Ausrüstung wieder vollzuknallen. 

Deshalb habe ich bis auf einen Telezoom alle „beweglichen“ Objektive verkauft und setze nun verstärkt auf besser gerechnete und abgestimmte Festbrennweiten.

Kamera

Wie schon erwähnt nutze ich eine Kamera aus der MFT (Micro Four Thirds) Welt, derzeit ist es eine Olympus OM-D E-M1 Mark II.

Die Kamera vereint Handlichkeit und Robustheit in sich, bietet in Kombination mit den Objektiven ein vollwertiges Kamerasystem unter 1 Kilogramm Gewicht.
Regen und Spritzwasser können dem Body nicht viel anhaben, außer man geht damit ohne Unterwassergehäuse auf Tauchstation. 
Die Anordnung der Wahlräder als auch der Knöpfe ist intuitiv und auch mit kleinen Händen äußerst gut zu bedienen. 

Diverse Wettersituationen von Starkregen bis Wüstenstaub hat sie tadellos überstanden, dennoch kommt sie einmal im Jahr in den Service und wir aufgefrischt. 

Der Service von Olympus ist wortkarg, äußerst fachgeschult und schnell. Eine Kombination die Anfangs verwirrt, weil man wirklich nichts hört und man eines Tages die Kamera wieder zurückgesandt bekommt.

Die Ersatzteile sind übrigens auch günstig und fair kalkuliert.

Für Tage an denen es noch leichter sein soll, kommt die Leica D-Lux (Typ 109) zum Einsatz. Diese Kamera überrascht mich immer wieder aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit.

Irgendwo in den Tiefen der Schränke liegt noch eine OM-20 herum, wenn mich mal die Muse packt, dann wäre diese Kamera mein erster Schritt zur richtigen analogen Fotografie.

Objektive

Wie ich ja schon zu Beginn erwähnt habe, ist der Objektivfuhrpark stark eingeschränkt worden. 
Ich hatte eine lange Zeit das Olympus 12-40 2.8 und war damit hellauf zufrieden, es hat mich auf viele Reisen und Ausflüge begleitet. Allerdings ist die Pro Serie der Olympusobjektive soetwas wie der Gegenentwurf meines Verständnisses eines MFT-Systems. Die Leistung ist ohne Frage klasse, allerdings bringen diese Objektive ein unheimliches Gewicht mit.

Mit Gedanken der Optimierung beflügelt habe ich meine Fotos und die verwendete Brennweite analysiert. Heraus kam etwas, dass ich aufgrund meiner Vorliebe für Streetfotografen und deren Werk fast schon hätte vermuten können. Zu 80% lag die Brennweite in einem Bereich zwischen 16mm und 19mm. Rechnet man den Cropfaktor um, dann kommt man auf die klassische Reportage- und Streetbrennweite von 35mm.
Dies führte auch dazu, das weitaus kleinere und leichtere Olympus 17mm 1.8 zu kaufen, kaum war es da, wurde das große Pro Objektiv zu einem Staubfänger, bis es dann verkauft wurde.

Die modernen Objektive mit Autofokus und allem anderen Pipapo werden durch ein Sigma 30mm 1.4 und das Olympus 75 – 300 komplett gemacht.

Was mir zu Beginn der Fotografie unglaublich geholfen hat, war eine erzwungene Beschäftigung mit den Grundlagen ISO, Belichtungszeit und Blende. Erzwungen wurde es durch den Kauf von manuellen Objektiven ohne Autofokus oder jegliche andere digitalelektrische Steuerung. Aber gerade daraus entstand ein großer Spaß, da die alten Objektive (Pentacon 135mm 2.8 oder Asahi Takumar 28mm 3.5) wunderschöne Eigenheiten in die Bilder einarbeiten, wenn man sie denn nur lässt. In der Altglassammlung ist immer mal wieder Bewegung drin, so schlummert hier noch ein Olympus 50mm 1.8 und ein Helios 44M-2 im Schrank. 

Drohne

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Rucksack, Stativ und Co.

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Gepäckoptimierung